2011/12

Die Vorstellungen waren vorbei, der Zuschauerraum ausgefegt und schon ging es mit dem Ausbau des Versammlungsraumes im Obergeschoss weiter. Im Vorraum des Versammlungsraumes wurde eine Toilette eingebaut und ein kleines Tonstudio eingerichtet, mit Schalldämmung und Mikrofon ausgerüstet. (Siehe auf der Seite "Über uns" bei "Hinter den Kulissen".)
Verschieden Mitglieder der Puppenbühne leihen den Puppen ihre Stimmen. Da inzwischen auch ein Schauspieler im Ruhestand zu unserem Team gehört, und neben Sprechrollen auch die Tonregie übernimmt, werden die Tonaufnahmen immer professioneller. Danke, Martin.
Wenn die Aufnahmen im Kasten sind, bearbeitet sie Thomas Bartl am Computer weiter, fügt Musik hinzu und passt die Länge der Pausen an das Spiel der Puppen an.

Aus dem 90 minütigen Stück Dornröschen von Gunnar Kunz wurde ein 60 minütiges, für das Marionettenspiel taugliches Stück erarbeitet.
Dazu gehören Textbearbeitung, der Gestaltung der Marionetten, das Aussuchen der passenden Stimmen und deren Aufnahme, Musik, Geräusche sowie den Bau der Kulissen. 

Unserem traditionellen 7. Sommerfest konnte auch ein Gewitterschauer gegen 18:00 Uhr nichts anhaben.
Bei bis dahin schönstem Sommerwetter erfreuten sich unsere Besucher an dem vielfältigen Programm mit den Höhepunkten
„Die Puppenbühne im wilden Westen“ und der Verlosung. 

Der diesjährigen Einladung zum 5. Homberger Familienfest im Stadtpark konnten wir leider nicht folgen. Die wieder einmal umfangreichen Baumaßnahmen und unsere Hauptaufgabe, das Einstudieren des von „Dornröschen“, nahm unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch.

Text, Geräusche und Musik konnten wir schon im Vorfeld fertig stellen. Jetzt standen Zeitabläufe und das Kennenlernen der Marionetten und des Bühnenbildes im Vordergrund. Schnell hatten unsere großartigen Spielerinnen den Ablauf des Stückes verinnerlicht, sodass unsere Regisseurin Gitta Bartl auf die Feinheiten des Spiels eingehen konnte.Die ganze Mühe und Arbeit wurde nach 24 Übungstreffen am 26.Nov.2011 mit einer gelungene Premiere belohnt. Der Lohn des Künstlers ist ja bekanntlich der Applaus, und den konnten wir in 47 Aufführungen von über 2200 Zuschauern in Empfang nehmen. 
Dank an alle, die im Umfeld unserer Aufführungen geholfen haben und es uns so ermöglichten, eine wunderschöne Theatersaison durchzuführen.