2010/11

Der letzte  Zuschauer hatte im Februar 2010 das Theater verlassen, da musste Ewald seine geliebte Werkstatt unter dem Dach räumen, damit wir mit dem Umbau für einen neuen Versammlungsraum beginnen konnten. Als Ersatz wurde daher der Bau einer neuen Werkstatt auf dem Parkplatz beschlossen.
Unser internes Sommerfest feierten wir, trotz der umfangreichen Baumaßnahmen, in gemütlicher Atmosphäre im Außenbe
reich unseres Theaters.

Währenddessen musste aber noch das Sommerstück "Hänsel und Gretel - was danach geschah" verwirklicht werden.
Bei unserem großen Sommerfest wurde das Stück diesmal draußen vorgeführt, die Bühne war aus einem Malergerüst hergestellt worden. So konnten die Zuschauer auch erleben, wie die Marionetten geführt werden.

Unsere nächstes großes Winterstück durfte bei den Umbauten nicht leiden. Arbeitsteilung war wieder gefragt, so wie wir das schon in den letzten Jahren geübt hatten. Eine Gruppe widmet sich den Umbauten, die andere studiert das Stück ein.
Frau Holle wurde durch unsere erfahrenen Puppenspielerinnen in 25 Übungsabenden einstudiert.  Marionetten wurden gebaut und bekleidet, passende Stimme ausgesucht und aufgenommen, Kulissen gebaut, Musik und Geräusche aufgenommen. Da Text, Geräusche und Musik schon im Vorfeld fertig gestellt werden konnten, standen Zeitabläufe und Kennenlernen der Marionetten und des Bühnenbildes im Vordergrund. Schnell hatten unsere großartigen Spielerinnen den Ablauf des Stückes verinnerlicht, sodass unsere Regisseurin Gitta Bartl auf die Feinheiten des Spiels eingehen konnte.

Die ganze Mühe und Arbeit wurde  mit einer gelungenen Premiere belohnt.

Stefan lobte die professionelle Einstellung aller Beteiligten, die unter der einfühlsamen Regiearbeit von Gitta Bartl die Puppen auf unnachahmliche  Weise zum Leben erweckten, um damit unserem Publikum ein Theatervergnügen zu bereiten, was in weiter Umgebung  seines gleichen sucht. 

Aus dem Jahresbericht eine Aussage des ersten Vorsitzenden: "Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Menschen selbstlos für den Verein einsetzen. Die Bauarbeiten und die Spielsaison verlangte allen sehr  viel ab, aber mit Selbstdisziplin, Freude am Spielen und der Bereitschaft zur Vereinsarbeit wurde dies alles geschafft. Nochmals herzlichen Dank hierfür."