Das Tonstudio

Wenn die Marionetten und das Bühnenbild fast fertig sind, wird es Zeit
für die Tonaufnahmen. Zuvor sind die Sprechrollen verteilt worden.

Alle Sprecher und Sprecherinnen haben ein Textbuch bekommen,
um sich in die Rolle einzulesen.

Die Sprechprobe findet im großen Veranstaltungsraum
im ausgebauten 1. Stock der Puppenbühne statt.
Das Stück wird geprobt und an den Rollen gefeilt.

 

Im 1. Stock ist auch das Tonstudio eingerichtet.
 

Der Text wird szenenweise aufgenommen.

  

   Manchmal wird es in der kleinen Kabine recht eng.
 

Für die Aufnahmen wird der schalldämfpende Vorhang zugezogen.
Jonas Mugele überprüft die Aufnahme am Computer, gibt Anweisungen
und lässt Szenen wiederholen,  bis die Tonregie zufrieden ist.

 

Am Bildschirm kann Jonas sehen, ob die Aufname gelungen ist,
oder ob sie übersteuert wurde.

 


Wenn der Text gesprochen ist, hat er noch viel zu tun:
Er muss von mehreren Aufnahmen pro Szene die beste heraussuchen,
Versprecher herausschneiden, alles aneinanderfügen.

Dann werden noch Geräusche eingefügt, Hufgetrappel, Wind, Donner, Peitschenknall ...
Viele der Geräusche gibt es fertig, aber einige werden auch selbst gemacht.

 

Bei Proben sitzt Jonas mit dem Computer im Zuschauerraum und baut Pausen ein,
damit die Marionetten Zeit haben, sich auf der Bühne zu bewegen.

Bei den Aufführungen läuft der Ton dann automatisch vom Computer aus,
und die Spielerinnen stimmen die Bewegungen der Marionetten darauf ab.